Bewiesene Erfolge

Dort draußen grassieren Geschäfte, die offenbar verstanden haben, dass man seiner Zielgruppe ein unwiderstehliches Angebot machen muss. Das ist eines der Grundprinzipien im Vertrieb, und zwar egal, ob der Vertrieb digital oder live organisiert ist.

Was die Protagonisten solcher Angebote offenbar nicht verstanden haben ist, dass es nicht auf kurzfristige Effekte ankommt, sondern um nachhaltige Lösungen. Es kommt nicht darauf an, Menschen einmal zu faszinieren oder gar zu motivieren, sondern darum, Menschen langfristig im Geschäft zu halten.

Und dabei erweisen sich viele der sogenannten „unwiderstehlichen“ Angebote als Papiertiger.

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Es gibt landauf, landab Angebote, die locken mit den tollsten Perspektiven. Das sind finanzielle Anreize (Die ultimative Methode, reich zu werden), das ist das Bedienen von Ängsten (Wenn Du jetzt nicht investierst, wird es morgen zu spät sein und Du gehört zu den Verlierern) oder auch: „Ich konnte mir schon nach drei Monaten meinen Porsche leisten. Du wirst es auch können“. Solche Tricks (durchaus neutral gemeint) enthalten drei Probleme:

  1. Sie werden selten bewiesen.
  2. Sie müssen nicht zu Dir passen.
  3. Es fehlt der operative Plan dazu.

Und das lohnt sich, näher anzusehen. Übrigens, im eBook zu diesem Artikel wird dieses Thema auch behandelt, aber mit einem anderen Duktus.

Sie werden selten bewiesen.

Große Dinge zu behaupten ist einfach. Sie zu beweisen schwierig. Denn um beweise liefern zu können, müssen diese Resultate real und dokumentiert sein. Ein Porsche vor meiner Tür muss noch nicht aus meinen Erträgen bezahlt sein. Er kann mit Hilfe eines Kredits oder aus dem Vermögen meiner Oma finanziert sein. Es ist aber für den potentiellen Geschäftspartner nicht wichtig, welche Finanz-Tricks dahinter stehen, sondern nur, ob das angebotene Geschäfte eine reale Option ist, Gleiches zu erreichen.

Der „Porsche“ kann auch als behaupteter Umsatz oder Gewinn oder ausgeschüttete Affiliate-provisionen daher kommen. Es nützt nichts, die Behauptung zu sehen, dass Hunderttausende an Provision ausbezahlt worden sind, oder in kürzester Zeit ein Team von 80.000 Menschen aufgebaut wurde. Es nützt nur etwas, wenn das beweisbar ist und ich den Eindruck habe, es nachmachen zu können. Dazu mehr im nächsten Teil.

Ich habe in meiner Entwicklung schon hunderten von Experten zugehört und von ihnen gelernt. Irgendwann hat mir der Schädel so gebrummt, dass ich keine neuen Impulse mehr unterbringen konnte. Also brauchte ich Kriterien, wie ich zwischen diesen und jenen unterscheiden konnte. Und für mich war es ganz einfach zu entscheiden. Ich habe mich gefragt: „Welcher der Experten kommt so glaubhaft rüber, dass ich es als wahr empfinde“? Und: „Welcher der Experten beweist nachvollziehbar seine Behauptungen und Erfolge“? Und da wurde die Luft für die meisten ganz schnell dünn.

Es ist heute im digitalen Affiliate-Geschäft sehr einfach Behauptungen zu verifizieren. Die einschlägigen Affiliate-Portale liefern für jeden Interessenten an einem Produkt Informationen wie: Preis, Stornorate, Umsätze, etc. Im internen Bereich des Unternehmers sind auch Informationen wie: Anzahl Verkäufe, Anzahl Affiliates, Umsätze, ausbezahlte Provisionen, etc. sichtbar. Und der Experte, dem ich weiter zuhören wollte, hat solche Informationen in seinen Präsentationen mit originalen Screenshots öffentlich gemacht. Natürlich weiß ich, dass man solches auch fälschen kann. Aber das ist dann unwahrscheinlich, wenn der anbietende Unternehmer für mich selbst einen glaubhaften Eindruck macht und seine öffentliche nachlesbaren Rezensionen positiv sind.

Wenn es nicht um digitale Produkte geht, sondern um monetäre Erfolge, kann man auch leicht die Wahrhaftigkeit einer Behauptung recherchieren. Wenn jemand behauptet, in einem exklusiven Appartement in Nizza zu wohnen (momentan ist Dubai eher in Mode), fliege hin und schau ´s Dir an. Zu aufwendig? Nein, ist es nicht. Du willst ein Geschäft aufbauen, das nachhaltig sein soll. Und kein Unternehmer, der bei Sinnen ist, würde irgendwo investieren, ohne die Bücher gesehen zu haben und seinen Geschäftspartner persönlich zu kennen. Es ist Deine Pflicht. Und wen Du so jemanden besuchst, wirst Du auch sehen, ob er Dich im Porsche oder mit irgend einer Ausrede mit einem rostigen Opel vom Flughafen abholt. Was sage ich im Grunde genommen?

Beweise sind nicht nur eine Bringschuld, sondern auch eine Holschuld.

Sie müssen nicht zu Dir passen.

Selbst wenn Resultate oder Statussymbole beweisbar sind, muss Dich das noch nicht besonders beeindrucken. Vielleicht passen sie ja nicht zu Dir! Frage Dich einfach, ob ein Millionen-Geschäft oder ein Maserati das ist, was Du brauchst und willst. Wenn Du Dir momentan kein schönes Auto leisten kannst, bist Du vielleicht mit einem Mittelklasse-SUV zufrieden. Und wenn jemand 250.000€ im Monat verdient, kann es sein, dass Du Dich schon mit 5.000€ reich fühlst.

Natürlich kannst Du jemandem folgen, der Großes erreicht hat, und dann entsprechend früher aufhören zu wachsen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr beiden die gleiche Sprache sprecht, ist allerdings sehr gering. Und wenn das der Fall ist, wirst Du auch die vorgeschlagenen Operations Deines potentiellen Sponsors nicht nachvollziehen können. Das Geschäft wird nicht laufen.

Ich habe dazu mehr im eBook geschrieben. Fazit:

Auch bewiesene Erfolge müsse noch kein starker Impuls für Deine Geschäfte sein.

Es fehlt der operative Plan dazu.

Unterstellen wir, ein Resultat sei bewiesen. Unterstellen wir auch, dass dieses Resultat zu Dir passt. Dann müssen wir aber auch wissen, dass Resultate nie durch Behauptungen und durch Motivation zustande gekommen sind, sondern durch richtige Entscheidungen und konkretes Tun; durch einen dazu passenden operativen Plan.

Operative Pläne haben aber auch die unangenehme Eigenschaft, nicht nur etwas mit dem zu erzielenden Resultat zu tun zu haben, sondern auch mit der Persönlichkeit des Ausübenden. Also mit Dir!

Wenn Dir ein Sponsor erzählt, dass er zu Beginn seines Geschäftes nur mit hoch angesiedelten Führungskräften verhandelt hat, und das acht Stunden am Tag, musst Du Dich zum Beispiel noch immer fragen, ob Du solche Menschen kennst und ob Dur diese Zeit einsetzen kannst. Und wenn Dir jemand erzählt, dass die Ergebnisse durch Online-Akquise zustande gekommen sind, musst Du Dir die Frage beantworten, ob Du in dieser Disziplin spitze bist. Sonst wird es nicht gehen. Auch anders herum musst Du Dir Fragen beantworten. Wenn Dein Sponsor erzählt, dass es monatelang jeden Tag draußen war, und mit jedem gesprochen hat, der ihm über den Weg gelaufen ist, muss Du Dich fragen, ob Du dieser Kommunikations-Typ bist.

Es kann nie darum gehen, a) mit leuchtend motivierten Augen in ein Geschäft zu stolpern und b) nicht zu fragen: „Was muss ich dafür tun und will und kann ich das auch“? Es ist ein großer Irrtum, dass Network-Marketing oder auch jedes andere Geschäft für jeden geeignet ist. Vielleicht bist Du eher der Angestellten- oder Beamten-Typ. Dann lasse Online-Geschäfte oder Network-Marketing bleiben.

Ich habe mir zum Beispiel vor einigen Jahren Trading-Geschäfte angeschaut und festgestellt, dass a) große Erfolge möglich sind, und b) ich den operativen Plan nicht nachmachen wollte. Also waren solche Geschäfte für mich tot.

Fassen wir zusammen:

  1. Entscheide, ob Du Unternehmer bist oder Hobby-Geschäftemacher.
  2. Suche Dir glaubhafte Mentoren, die ihre Erfolge beweisen.
  3. Frage Dich, ob deren Ambitionen zu Dir passen.
  4. Schau Dir den operativen Plan an und entscheide, ob Du ihn nachvollzeihen kannst und willst.

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